2008 fing es ganz harmlos mit dem JPMorgan-Lauf in Frankfurt an, dafür trainierte ich Laufen von null auf fünf km. Ein Jahr später probierte ich mich an einem Jedermann-Triathlon aus, und da muss er mich erwischt haben, der gemeine Triathlonvirus. Weitere zwei Jahre später stand ich dann schon zum ersten Mal beim Ironman Frankfurt an der Startlinie, und auf diese Premiere im Jahr 2011 folgten weitere Starts in Frankfurt, in Roth, in Köln, in Regensburg und auf Lanzarote auf der Langdistanz.

Über die letzten 10 Jahre war ich bei etlichen Läufen von fünf bis 50 km dabei, auf kurzen und langen Duathlons und bei Radmarathons. Besondere Highlights hinsichtlich der Ergebnisse waren meine schnellste Langdistanz in Köln im Jahr 2013 in 10:16 h, der Gesamtsieg beim Spreewald-Duathlon 2013 und beim Halbmarathon in der Koberstadt, ebenfalls 2013. Großartige Erlebnisse waren zudem die Teilnahmen beim Ironman Lanzarote 2014 und 2016, beim Ötztaler Radmarathon 2016 und beim Canyon Nightride 300 im letzten Jahr.

Dieses Jahr starte ich nun zum vierten Mal beim Ironman Frankfurt, dies ist meine neunte Langdistanz, und für die nächsten Jahre vermutlich auch die Letzte. So großartig die Wettkämpfe sind - besonders der Zieleinlauf hinauf zum Römer - so unglaublich viel Zeit braucht das gezielte Training. Das hat dieses Jahr nicht so gut geklappt, zu viel ist dazwischen gekommen. Mit dem Faktor Erfahrung hoffe ich das zumindest ein wenig wettmachen zu können. Ich freue mich auf einen schönen Ironman Frankfurt zusammen mit den anderen Haien!

In meiner Rolle als Abteilungsleiterin Triathlon der SG Egelsbach freue ich mich außerdem, dass gleich fünf unserer Athleten zum diesjährigen Waldseehaie gehören, außerdem werden unsere Sportler als ehrenamtliche Helfer und Kampfrichter den Ironman Frankfurt unterstützen.